Remagen hat den Wechsel gewählt !

3 Kandidaten (CDU, SPD und FWG) werfen ihren Hut in den Ring. Der 4. Kandidat: Horst Mahncke, parteilos.
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Horst Mahncke
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Remagen hat den Wechsel gewählt !

Beitrag von Horst Mahncke » Mi Mär 21, 2018 9:57 am

Remagen hat gewählt: Klüngel und Vetternwirtschaft eine Absage erteilt.

Der "Amtsbonus" der CDU ging diesmal wohl nach hinten los. Den "Wahlhelfern" Krupp-Verlag und anderen wurde mit Till Eulenspiegel im Straßenwahlkampf ein deutliches Gegengewicht gesetzt.

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Zum Foto: Horst Mahncke, parteilos, seit 2001 kommunalpolitisch im Landkreis-MYK und der VG-Maifeld tätig. Zitat RheinZeitung 2008: "Vom Bürgerprotestler zum Ratsmitglied" und Wochenspiegel-Mayen: "Bürgermeisterin aus dem Amt gejagt". 2 Wochen in Remagen und seinen Stadtteilen als Till Eulenspiegel unterwegs. Beim Versuch die 56 % Nichtwähler vom 04.03. zu erreichen, wurden ca. 1.200 Gespräche geführt / Flyer verteilt.

Die Leute auf der Straße haben die Nase voll von leeren Versprechungen auf den Wahlplakaten ehemaliger "Volks"-Parteien. Dabei sind die Probleme der CDU hausgemacht. Der CDU und deren Politikdarstellern geht es oft nur noch um den eigenen Machterhalt und der politischen Karriere. Sie sind auf Kreisebene, wie z.B. im LK-MYK nebenbei als Berater bei kreiseigenen Geschäftsmodellen tätig und schrecken auch nicht davor zurück, sich als Vertrauenspersonen / zum Schiedsmann für die unabhängige Justiz u.ä. Vorbildfunktionen aufstellen zu lassen.

Siehe aktuell: Kreistagsitzung-MYK am Montag, den 19.03.2018. Details zur Sitzung im Anhang. Überall winken Sitzungsgelder / Beraterhonorare und Einfluß. Die CDU-Parteifreunde schaukeln sich mit Hilfe ihrer Mehrheitsbeschaffer gegenseitig in immer höhere Positionen hoch. Im neuzeitlichem Fachjargon heißt das dann: "Netzwerk" und "breit aufgestellt".

In Remagen war es für mich daher ganz besonders einfach den Finger in den Tagen zwischen den beiden Wahlsonntagen ganz tief in die Wunde zu legen. Als Till Eulenspiegel der CDU und deren Wahlhelfern den Spiegel vor die Nase zu halten.

Nun hat Remagen gewechselt. Vielleicht gelingt dem neuen, parteilosen Bürgermeister Björn Ingendahl die Erneuerung der Demokratie. Das diese zusammen mit den BürgernInnen wieder von unten nach oben stattfindet. - Ich wünsche ihm nun von ganzem Herzen "Standhaftigkeit". Standhaftigkeit gegenüber den Ratsmitgliedern, Landrat u.a. aus der CDU, welche nun bei Empfängen, Bürgermeister-Dienstbesprechungen u.ä. auf ihn einwirken werden.

Nur mit Ihrer Hilfe, die Hilfe der Remagener Bürger und Bürgerinnen und auch der Geschäfts- und Wirtsleute welche außerhalb wohnen und leider nicht ihre Stimme "abgeben" durften, wird es ihm gelingen, seine Ziele, die er uns im Wahlkampf versprochen hat durchzusetzen. Bitte laßt ihn dann, nach seiner Amtsübernahme nicht allein in diesem CDU-"Netzwerk". Unterstützen Sie Herrn Ingendahl i.d.S. auch NACH der Wahl mit IHRER Stimme.

Und machen Sie mit bei der Bewegung von Demokratie von UNTEN nach OBEN !

Falls Sie auch hier rein schauen, lieber Herr Köbbing, zu Ihrem Leserbrief (nachfolgend):
Als BÜRGERmeister braucht Herr Ingendahl keine Verwaltungskenntnisse, dafür sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Remagen sicherlich bestens geschult worden. Auch muß er nicht das Zusammenspiel, zwischen Netzwerk und Seilschaften kennen. Es reicht völlig aus, wenn er die Probleme seiner Bürger kennt, oder zumindest offene Ohren für sie hat. Wenn daraus dann zusammen mit der Bürgerschaft konkrete Konzepte entwickelt, breit veröffentlicht werden, dann findet er dafür auch seine Mehrheiten im Rat.
Falls nicht, helfen kleine, einfache Maßnahmen, die viele Politikdarsteller scheuen wie der Teufel das Weihwasser: Live-Stream und Transparenz. Dafür ist bei Ihnen und Ihrer CDU mit einem "weiter so" natürlich kein Platz. Und auch dafür hat man in Remagen der CDU und Ihren Freunden / Gönnern aus Krupp-Verlag u.a. am Sonntag die Quittung erstellt.

Dem Vernehmen nach hatten Sie wohl auch versucht auf die Feuerwehr einzuwirken. Lassen Sie die Wehrleiter / Feuerwehrleute mit sowas in Ruhe. Die werden schon gewußt haben, wenn sie wählen. Die machen einen neutralen Job. Auch wenn Ihnen das mißfällt.


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Vetternwirtschaft und politische Willkür ?
- DAS hatten wir schon ! - DAS wollen wir nicht !

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