Ausbau der Augus-Horch-Straße in Polch

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Jürgen O. Stange
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Ausbau der Augus-Horch-Straße in Polch

Beitrag von Jürgen O. Stange » Do Mär 29, 2018 6:02 pm

LB zu RZ Andernach & Mayen vom Donnerstag, 29. März 2018, Seite 15
„Kekshersteller investiert kräftig in Thüringen“

LB:

Nachtigall ick hör dir trapsen...
In der letzten Stadtratssitzung in Polch wurde beschlossen, dass die August-Horch-Straße ausgebaut wird.
Sicherlich ist da hin und wieder ein Spiegel abgefahren worden, aber die Straße macht immer noch, gemessen an vielen anderen Straßen, einen guten, soliden Eindruck! Uns ist zu getragen worden, dass auf dem Gelände „Vor Geisenach/Im Bruch“ von einem Investor ein Hochregallager gebaut werden soll, die Dimensionen sollen die in Kahla noch übertreffen, 350m lang, 210m breit und 35m hoch. Mit dafür soll die August-Horch-Straße ausgebaut werden, zukunftstauglich, dann auch für Gigaliner zu befahren. Peter Gries hat nicht die Unwahrheit gesagt, wenn er offen hält ob GdB das Gelände kauft. Hinhalten ist vorgegeben, immerhin soll ja ein Investor das Gelände kaufen, dann kann ja ggf. ein entsprechendes Hochregallager von GdB angemietet werden. Bürgermeister Klasen ist immer noch „guter Dinge“. Schaun wir mal in wie weit wir Bürger u.a. auch von den Politikern aufrichtig informiert werden.

Jürgen O. Stange, Vorsitzender von „Ich tu’s – DIE BÜRGER- Initiative e.V.“
Mitglied im VG-Rat Maifeld

RZ Artikel:
Kekshersteller investiert kräftig in Thüringen
Wirtschaft Griesson-de Beukelaer weitet Kapazitäten am Standort in Kahla aus – Hat das Folgen für den Hauptsitz in Polch?
Polch/Thüringen. Die Firma Griesson-de Beukelaer (GdB) ist weiter auf Expansionskurs. Am thüringischen Standort in Kahla will der Kekshersteller mehr als 100 Millionen Euro investieren. Wird das Auswirkungen auf den Hauptsitz in Polch haben? Bleibt die Maifeldstadt nun auf den für eine GdB-Erweiterung angedachten rund 24 Hektar im Bereich „Vor Geisenach/Im Bruch“ sitzen?
Schon jetzt gehört das Werk in Kahla zu den modernsten Keksfabriken Europas, heißt es in einer Pressemitteilung von GdB. Im Beisein des thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow fand nun der Spatenstich für die Erweiterung der Produktionskapazitäten statt. Im Sommer 2019 sollen die ersten Kekse vom Band in der neuen Produktionshalle gehen. „Dies ist eine der größten Investitionen in der Unternehmensgeschichte und für uns gleichzeitig ein klares Bekenntnis zum Standort Kahla“, wird Andreas Land, geschäftsführender Gesellschafter von GdB, in der Mitteilung zitiert.
Seit der Inbetriebnahme im Jahr 1993 hat GdB in Kahla bereits über 200 Millionen Euro investiert. 435 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen schon jetzt am Standort. Im Zug der Baumaßnahme sollen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Diese unterteilt sich in drei Abschnitte: Im neuen, 130 Meter langen Hochregallager entstehen über 17 000 zusätzliche Palettenstellplätze – eine Verdreifachung der Kapazitäten. Die neue Produktionshalle 4 wird mit 240 Metern länger als zwei Fußballfelder sein und Platz für vier neue Produktionslinien bieten. 40 000 Quadratmeter bebaute Fläche umfasst die Produktion künftig. Beim Neubau der Halle entstehen auch neue Sozialbereiche mit Aufenthalts- und Waschräumen. Ebenfalls neu gestaltet wird der Einfahrtsbereich mit einem neuen Torgebäude und einer neuen Lkw-Wartezone.
Welche Auswirkungen hat das aber auf Polch? Zwischen der Umgehungsstraße und dem Forum hat die Stadt Platz geschaffen, damit sich die Firma dort erweitern kann. Sind diese Überlegungen nun vom Tisch? „Ich denke, die Pläne für Kahla tangieren uns nicht. Sie bedeuten nicht, dass bei uns nicht investiert wird. Wir sind weiterhin auf einem guten Kurs“, sagt dazu Stadtbürgermeister Gerd Klasen. Die Gespräche mit Griesson-de Beukelaer seien bisher positiv verlaufen. Es gebe noch viel zu bereden, etliche Details seien noch unklar. „Aber ich bin guter Dinge“, betont Klasen. Ob es tatsächlich zu einem Ankauf des Areals in Polch kommen wird, konnte GdB-Pressesprecher Peter Gries auf Anfrage noch nicht sagen. „Die Stadt hat uns das Signal gegeben, dass die Grundstücksfläche nun verfügbar ist“, sagte er. Aktuell werde geprüft, ob man das Angebot annehmen will. Es sei auch noch völlig offen, was im Fall eines Ankaufs dort gebaut werde. afu
RZ Andernach & Mayen vom Donnerstag, 29. März 2018, Seite 15

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